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Wissenschaftsministerin Holzleitner gratuliert: Ivona Brandić ist die 500. Wissenschaftsbotschafterin

Holzleitner erfreut über das Engagement der mittlerweile 500 Forschenden
03.04.2025

Als „Wissenschaftsbotschafterinnen und -botschafter“ engagieren sich mittlerweile 500 Forscherinnen und Forscher an Schulen in ganz Österreich. Sie geben den Schülerinnen und Schülern einen spannenden Einblick in ihre Arbeit, fördern das Verständnis für wissenschaftliche Methoden und regen zum kritischen Denken an. Ziel der Initiative ist es, das Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie nachhaltig zu stärken. Umgesetzt wird sie von Österreichs Bildungsagentur OeAD.

Wissenschaftsministerin Holzleitner zeigt sich erfreut über die positive Resonanz: „Um das Vertrauen in die Wissenschaft und somit auch in eine wesentliche Säule der Demokratie zu stärken, brauchen wir den persönlichen Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft. Ein besonderer Dank gilt allen 500 Botschafter:innen, die sich neben ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit Zeit für den Austausch mit Kindern und Jugendlichen nehmen und damit zum Abbau der Wissenschaftsskepsis beitragen. Mein Dank gilt auch den Lehrer:innen, die diese demokratiepolitisch relevanten Begegnungen ermöglichen.”

Steigendes Interesse von Wissenschaft und Schulen

Die Nachfrage seitens der Schulen, aber auch die Zahl der engagierten Forschenden, ist in den letzten beiden Jahren rasant gestiegen: Im Jahr 2024 fanden mehr als 360 Schulbesuche in ganz Österreich statt. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei verschiedenste Wissenschaftsbereiche erkunden – von Klimawandel über Biotechnologie und Archäologie bis hin zu Musiktherapie.

Auch für die Forscherinnen und Forscher sind die Schulbesuche eine einmalige Gelegenheit, mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, betont die 500. Wissenschaftsbotschafterin Ivona Brandić: „Ich freue mich sehr darauf, die Begeisterung für mein Forschungsgebiet mit den Schülerinnen und Schülern zu teilen. Ein Highlight werden die Fragen der Kinder und Jugendlichen sein – sie denken oft ‚out of the box‘ – das wird sicher spannend für mich!“. Ivona Brandić ist Universitätsprofessorin für Hochleistungsrechnersysteme am Institut für Information Systems Engineering der Technischen Universität Wien (TU Wien), wo sie die Forschungsgruppe für Hochleistungsrechnersysteme leitet. 2015 wurde sie mit dem FWF START-Preis ausgezeichnet, der höchsten österreichischen Ehrung für herausragende Nachwuchswissenschaftler/innen. 2013 habilitierte sie im Fach Praktische Informatik an der TU Wien und wurde 2016 zur Professorin für High-Performance Computing ernannt. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der nachhaltigen IT, mit besonderem Fokus auf energieeffiziente und ressourcenschonende Rechensysteme. Entsprechend wird sie Schulworkshops zum Thema „Nachhaltige KI“ anbieten.

Wissenschaft begreifen und Vertrauen stärken

Die Begeisterung der Schulen für die Initiative spiegelt sich in den jüngsten Evaluierungsergebnissen des OeAD wider. Die Lehrkräfte schätzen laut OeAD besonders die altersgerechte Aufbereitung und Vermittlung der Inhalte, die spürbare Begeisterung der Wissenschaftsbotschafterinnen und -botschafter für ihr Fachgebiet sowie die Einblicke in die Forschungspraxis.

Jakob Calice, Geschäftsführer des OeAD, zeigt sich erfreut über die Rückmeldungen: „Für viele Pädagoginnen und Pädagogen liegt der Mehrwert der Besuche darin, dass die Forschungsthemen aus der Theorie-Ecke geholt und lebendig gemacht werden. Dadurch eröffnen sich für die Schülerinnen und Schüler neue Perspektiven auf die Welt der Wissenschaft, einhergehend mit einem tieferen Verständnis für die Bedeutung von Forschung.“

Fakten zur Initiative

  • Alle Schulklassen aller Schultypen aus ganz Österreich können teilnehmen.
  • Es stehen 500 Wissenschaftsbotschafterinnen und -botschafter für individuelle Schulbesuche und 212 thematische Workshops zur Auswahl.
  • Die Besuche können persönlich oder virtuell stattfinden.
  • Die Teilnahme ist für Schulen kostenlos.

Alle Informationen unter: www.youngscience.at/botschafter_innen

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