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Meldung vom 16.01.2019

Fördermittel für Erasmus+ Bildung steigen um knapp zehn Mio. Euro

Für Mobilitäten und Projekte gibt es jetzt mehr Geld von der EU

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2018 sind aus Brüssel 37,7 Mio. Euro an EU-Fördermittel in den österreichischen Bildungsbereich geflossen. 2019 steigen die Mittel für Erasmus+ Bildung auf 47,4 Mio. Euro – ein Plus von 25,7 Prozent und fünf Millionen mehr als ursprünglich geplant. Damit sollen heuer mehr als 23.000 Schüler/innen, Lehrende, Lehrlinge und Studierende ins Ausland gehen können, rund 4.500 Personen mehr als 2018. 

Bereits im abgelaufenen Jahr 2018 standen Fördermittel, Projekte und Auslandsaufenthalte im EU-Programms Erasmus+ Bildung auf einem Höchststand: Mit 37,7 Mio. Euro EU-Mittel (plus 16,1 Prozent gegenüber 2017) konnten 519 Projekte (plus 15,3 Prozent gegenüber 2017) und 18.703 Auslandsaufenthalte (plus 16,3 Prozent gegenüber 2017) gefördert werden.  

Bildungs- und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann begrüßt die deutliche Steigerung der Budgetmittel: "Nach dem einstimmigen Ratsbeschluss im November für die Ausweitung von Erasmus+ in der nächsten Programmperiode ist die Entscheidung, die Fördermittel nochmals anzuheben, ein weiteres deutliches Zeichen für die hohe Akzeptanz des Programms in Europa. Damit können noch mehr Studierende, Lehrlinge, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer von Erasmus+ profitieren."  

Antragsrunde Erasmus+ 2019

Der neue OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice bezeichnet die 47 Mio. Euro aus Brüssel als "enorme Chance für die weitere Internationalisierung des Bildungsstandorts". Das Ziel des OeAD sei es, weiterhin 100 Prozent der Mittel abzuholen. "Wir stehen den Institutionen in gewohnter Qualität beratend zur Seite und laden herzlich ein, spannende Anträge einzureichen", so Calice. 

Die aktuelle Antragsrunde läuft noch: Bis 5. Februar 2019 können Projektanträge in Erasmus+ für die Mobilität von Einzelpersonen und bis 21. März 2019 für strategische Partnerschaften im OeAD gestellt werden. Weitere Antragsfristen für zentral bei der Europäischen Kommission einzureichende Projekte sind der 14. Februar 2019 für gemeinsame Masterabschlüsse im Rahmen von Erasmus Mundus, der 28. Februar 2019 für Europäische Hochschulen, Wissensallianzen und Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten und der 1. April 2019 für gemeinsame Masterabschlüsse im Rahmen von Erasmus Mundus – EU-Japan. Alle öffentlichen und privaten Einrichtungen, die in der allgemeinen und beruflichen Bildung tätig sind, können im Rahmen des Programms Erasmus+ Förderanträge stellen.  

www.bildung.erasmusplus.at
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