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Meldung vom 30.01.2020

Faßmann: Start des österreichisch-afrikanischen Forschungsnetzwerks "Africa-UniNet"

Start des österreichisch-afrikanischen Forschungsnetzwerks "Africa-UniNet"

Kick-off mit Netzwerkmitgliedern aus 63 afrikanischen und 19 österreichischen Hochschulen

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 Wien (OTS) – Afrikanische und österreichische Universitäten zusammenbringen und gemeinsame Kooperationen vorantreiben. Das ist das Ziel des vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) initiierten Forschungsnetzwerk "Africa-UniNet", das im Dezember 2018 im Rahmen des großen Afrika-Gipfels ins Leben gerufen wurde. Nun nimmt das Netzwerk seine Arbeit auf. Zur großen Kick-off Veranstaltung treffen heute Netzwerkmitglieder aus 63 afrikanischen und 19 österreichischen Hochschulen zusammen.

"Mit diesem Netzwerk schaffen wir eine solide Basis für langfristige Partnerschaften zwischen österreichischen und afrikanischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der neue Forschungs- und Forschungsbildungsprojekte im gemeinsamen Interesse entstehen werden", so Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann beim festlichen Empfang im BMBWF anlässlich des Kick-offs des Netzwerks. Mit der Präsidentschaft sowie mit dem Aufbau des Netzwerks wurde der Rektor der Universität für Bodenkultur Hubert Hasenauer betraut.

"Die BOKU hat eine lange Tradition in der Zusammenarbeit mit afrikanischen Universitäten, sowohl in der Forschung als auch in der Ausbildung von Studierenden. So betreiben wir z. B. seit 2012 das Masterprogramm Limnology & Wetland Management gemeinsam mit der Universität Egerton in Kenya. Und viele Master- und Doktorarbeiten mit Afrikaschwerpunkten wurden von BOKU-Professor/innen betreut. Wir haben uns daher sehr gefreut, dass wir mit dem Aufbau des Africa-UniNet betraut wurden, denn wir sehen dies als Anerkennung unserer langjährigen, gelebten internationalen Verantwortung. Im Zusammenhang mit dem Africa-UniNet haben wir auch eine neue Professur für Entwicklungszusammenarbeit geschaffen", freut sich BOKU-Rektor Hubert Hasenauer.

Die Fördermaßnahmen des Netzwerkes werden von der OeAD-GmbH abgewickelt, bei der das Netzwerk auch angesiedelt ist. Jakob Calice, Geschäftsführer der OeAD-GmbH, betonte: „Das Africa-UniNet bietet eine hervorragende Möglichkeit für österreichische Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen Kontakte mit afrikanischen Hochschulen zu knüpfen, zu vertiefen und gemeinsame Projekte durchzuführen. Der OeAD bringt für den Aufbau des Netzwerks seine Erfahrungen aus zehnjähriger Förderung afrikanisch-österreichischer Wissenschaftsprojekte ein."

Africa-UniNet ist eine Initiative des BMBWF und wurde von Wissenschaftsminister Heinz Faßmann beim „High Level Forum Africa- Europe“ am 18. Dezember 2018 vorgestellt. Africa-UniNet wurde auf Initiative des Österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) vom Österreichischen Austauschdienst (OeAD-GmbH) und der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) entwickelt. Ziel des Netzwerks ist, eine langfristige abgesicherte Struktur für Kooperationen von österreichischen und afrikanischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu schaffen und zur nachhaltigen Entwicklung gemäß den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen beizutragen. Das BMBWF unterstützt das Netzwerk mit über 300.000 Euro jährlich. Damit werden der Betrieb des Netzwerkbüros und die Durchführung diverser Netzwerkaktivitäten finanziert, wie etwa die Anbahnung und Durchführung von Forschungsprojekten, Professorenaustausch, Workshops, Training- und Alumni-Aktivitäten.

Programmfolder Africa-UniNet

Veranstaltungsprogramm

Statuten

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Bilder

Start des österreichisch-afrikanischen Forschungsnetzwerks
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Podiumsdiskussion Africa-UniNet: Vision einer gemeinsamen, nachhaltigen Zukunft
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Kontakt

Mag. Ursula Hilmar
Strategische Kommunikation, Public Relations, Analyse
 
Ebendorferstraße 7
1010 Wien
 
T +43 1 53408-270
W www.oead.at
 

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Kick-off mit Netzwerkmitgliedern aus 63 afrikanischen und 19 österreichischen Hochschulen

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