Meldung vom 22.01.2020

Erfolgreiche Erasmus+ Bilanz in Niederösterreich: Rund 18 Millionen Euro Förderungen geholt

Erfolgreiche Erasmus+ Bilanz in Niederösterreich

Landesrat Martin Eichtinger, Mojca Globočnik aus Slowenien (ESK-Freiwillige im PBZ Herzogenburg), Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Janik Nicolini (Erasmus+ Teilnehmer "eljub"), Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl und OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice

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Seit 2014 haben rund 9.500 Teilnehmer/innen aus Niederösterreich das Erasmus-Programm genutzt.

Am Mittwoch, den 22. Jänner 2020 zogen EU-Landesrat Martin Eichtinger, Jugendlandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Gemeindebundpräsident Alfred Riedl und OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice in St. Pölten Bilanz über das europäische Mobilitätsprogramm Erasmus+.

"Seit 2014 haben in Niederösterreich rund 9.500 Schüler, Studenten, Angestellte und Lehrlinge ein Erasmusprogramm in Anspruch genommen. 18 Millionen Euro konnten wir von der EU dafür nach Niederösterreich holen. Im nächsten EU Budgetvorschlag ist eine Verdoppelung der Finanzmittel und eine Verdreifachung der Plätze vorgesehen. Diese Chance wollen wir für Niederösterreich ergreifen", ziehen EU-Landesrat Martin Eichtinger und Bildungs- und Jugendlandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister Bilanz.

"Angesichts dieser Erhöhung wollen wir in Niederösterreich dieses erfolgreiche Programm noch stärker nutzen", so EU-Landesrat Martin Eichtinger. Die Aufstockung sei ein klarer Auftrag für Niederösterreich: "Wir wollen im internationalen Austausch Vorreiter sein", so EU-Landesrat Martin Eichtinger und betont die Wichtigkeit des Programms: "Erasmus+ ist ein wichtiger Mosaikstein, um die EU-Skepsis noch weiter abzubauen. Der Austausch in der EU soll für künftige Generationen eine Selbstverständlichkeit werden, denn er ist das Herzstück der europäischen Idee."

Davon sollen nicht nur Studenten und Schüler, sondern auch verstärkt Lehrlinge und Angestellte profitieren. "Das Programm Erasmus+ der Europäischen Union eröffnet vielfältige Möglichkeiten von Mobilität und internationaler Zusammenarbeit in meinen politischen Zuständigkeitsbereichen Bildung und Jugend. Daher freut mich auch die geplante deutliche Erhöhung der Budgetmittel für die kommende Programmperiode. Auf meinen Antrag hin haben sich alle Landesjugendreferent/innen Österreichs für eine stärkere Inanspruchnahme der EU-Fördermöglichkeiten für unsere Gemeinden ausgesprochen", so Landesrätin Teschl-Hofmeister.

Mit dem OeAD Europa "erfahren"

Verantwortlich für die Umsetzung des EU-Bildungsprogramms in Österreich ist der OeAD als nationale Agentur für "Erasmus+ Bildung" im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) und der Europäischen Kommission. Jakob Calice, Geschäftsführer des OeAD, betont: "Unser Ziel ist, Erasmus in den Köpfen der Menschen in Österreich zu verankern. Erasmus trägt zur gemeinsamen europäischen Identität bei und wirkt so gegen EU-Skepsis. Darüber hinaus bringen Erasmus+ Projekte Wissen aus ganz Europa für die Weiterentwicklung des Bildungs- und Wissenschaftsstandortes nach Österreich."

EU-Radar zeigt Förderungen auf

Ein wichtiges Instrument dabei ist das EU-Radar. Viele Projekte wie WIFI4EU und gratis Interrailtickets haben 101 Gemeinden mit gratis WLAN versorgt oder im Vorjahr 123 Jugendliche aus Niederösterreich kostenlos durch Europa reisen lassen.

Besonders für die NÖ Gemeinden ist eine enge Vernetzung mit Europa ein wichtiger Antrieb: "Die jungen Menschen in Niederösterreich sind die Zukunft für unsere Gemeinden. Daher wollen wir ihnen die besten Rahmenbedingungen durch diese niederösterreichischen Projekte bieten, damit sie sich optimal entfalten können und dass sie die Europäische Union ihren Herzen und Köpfen verankern. Die Zusammenarbeit zwischen der Jugendarbeit und den NÖ Gemeinden ist ein wesentlicher Grundpfeiler eines erfolgreichen Angebots. Viele der NÖ Gemeinden (233 davon sind NÖ Jugend-Partnergemeinden 2019-2021) bieten Offene Jugendarbeit in vielfältiger Form und sind schon auf den Erasmus-Zug, aufgesprungen", so Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl.

(Presseaussendung des Amtes der Niederösterreichischen Landesregierung, 22. Jänner 2020)

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