Erasmus+ bringt Europa auch im Sport zusammen Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler: „Sport muss allen Menschen offenstehen“. OeAD präsentiert Fördermöglichkeiten beim Tag des Sports Erasmus+ steht nicht nur für den Austausch von Studierenden, Schülerinnen, Schülern und Lehrenden: Das EU-Programm fördert auch den Auslandsaufenthalt und die europäische Zusammenarbeit im Sport. Im Mittelpunkt stehen neben der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von Sportorganisationen auch Inklusion, Breitensport und Lern- und Austauschmöglichkeiten von Sportpersonal. Beim Tag des Sports am Wiener Heldenplatz am 26. September 2026 informiert der OeAD über die Fördermöglichkeiten von Erasmus+ Sport für österreichische Sportorganisationen. „Sport muss allen Menschen offenstehen. Inklusion bedeutet, Barrieren abzubauen und echte Teilhabe zu ermöglichen. Gerade der Para-Sport zeigt eindrucksvoll, wie selbstverständlich Vielfalt im Sport gelebt werden kann. Unser Ziel ist, inklusive Strukturen nachhaltig zu stärken und mehr Menschen den Zugang zu Bewegung und Sport zu ermöglichen“, betont Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler. Europäischer Austausch für einen inklusiveren Sport Wie europäische Zusammenarbeit dazu beitragen kann, Sportangebote inklusiver zu gestalten, zeigt ein vom OeAD organisierter Study Visit in Wien. Von 24. bis 27. September 2026 tauschen sich 15 Vertreter:innen von Sportorganisationen und Verbänden aus zehn europäischen Ländern zum Thema Para-Sport aus. Am 26. September besuchen sie den Tag des Sports und sind dort in der OeAD-Pagode zu Gast.  „Erasmus+ Sport bringt Organisationen aus ganz Europa zusammen und ermöglicht neue Kooperationen. Gerade beim Thema Inklusion ist dieser Austausch besonders wertvoll: Gute Ansätze und Erfahrungen können über Grenzen hinweg weitergegeben und in die eigene Arbeit übernommen werden. So wird aus europäischer Vernetzung konkreter Mehrwert für Sportorganisationen“, hebt OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice hervor. Erasmus+ Sport: mehr als 5,5 Mio. Euro für von Österreich aus koordinierte Projekte und 300.000 Euro für den Breitensport Der OeAD setzt Erasmus+ Sport seit 2022 als nationale Agentur in Österreich um. Im Bereich der europäischen Kooperationsprojekte wurden zwischen 2023 und 2025 mehr als 20 Projekte von österreichischen Organisationen koordiniert. Ihr Fördervolumen beträgt insgesamt mehr als 5,5 Mio. Euro.  Für die Antragsrunde 2026 der zweiten Förderschiene, der Förderung von Lernauslandsaufenthalten von Personal im Breitensport, standen österreichischen Sportorganisationen rund 300.000 Euro zur Verfügung. Für 2027 ist eine deutliche Budgetsteigerung vorgesehen. Damit entstehen zusätzliche Möglichkeiten für Vereine und Organisationen des Breitensports, sich europaweit zu vernetzen und von Erfahrungen anderer zu profitieren. Weitere Informationen: erasmusplus.oead.at/sport