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Meldung vom 01.12.2017

Erasmus+: 15.800 Auslandsaufenthalte und 420 Projekte in 2017

Erasmus+ Award 2017 Bildung

Herbert Depner (Botschafter Erwachsenenbildung), SC Elmar Pichl (BMWFW), Gisela Gutjahr (Botschafterin Schulbildung), Jörg Wojahn (Vertretung der EK in Österreich), Elisabeth Schmid (Botschafterin Berufsbildung), Sonja Hammerschmid (BMB), Marlene Grabner (Botschafterin Hochschulbildung), Stefan Zotti (OeAD-GmbH) und Ernst Gesslbauer (OeAD-GmbH)

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2017 absolvierten 15.800 Österreicherinnen und Österreicher in der Schul-, Berufs-, Hochschul- und Erwachsenenbildung einen geförderten Auslandsaufenthalt über Erasmus+. Zusätzlich wurden von der österreichischen Nationalagentur (OeAD-GmbH) 420 Erasmus+ Projekte genehmigt. Die besten Erfolgsgeschichten, Projekte und Partnerschaften wurden am 30. November von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (BMB), SC Elmar Pichl (BMWFW) und Jörg Wojahn (Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich) an der Universität Wien ausgezeichnet.

Allein seit 2000 haben über 25.000 Schüler/innen in der beruflichen Erstausbildung im Ausland wertvolle Erfahrungen gesammelt, mehr als 7.000 österreichische Lehrlinge haben ein gefördertes Auslandspraktikum in einem anderen EU-Land absolviert. Bildungsministerin Sonja Hammerschmid: „Mir liegt besonders am Herzen, dass die Möglichkeit, Auslandserfahrungen zu sammeln, nicht vom sozialen Hintergrund abhängt. Es sollten sich möglichst viele Personen internationale Mobilität auch leisten können. Jeder Euro, den wir in Erasmus+ investieren, ist eine Investition in die Zukunft unserer Jugend und in die Zukunft unserer europäischen Idee.“

Jörg Wojahn, Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich bestätigt den inklusiven Ansatz. Er sei von den Regierungen beim europäischen Sozialgipfel begrüßt worden. „Wir hoffen, dass sich die Mitgliedsstaaten darauf auch im Rahmen der anstehenden Verhandlungen über den mehrjährigen EU-Finanzrahmen einigen können“, sagt Wojahn.

Mit dem Erasmus+ Award wurden heuer ausgezeichnet: Das BG/BRG Leibnitz mit dem Schulbildungsprojekt „The future of education starts now!“, der IFA-Verein in der Berufsbildung mit „IFA VET mobility+ 2015“, die Fachhochschule Vorarlberg GmbH für die Mobilität von Studierenden und Mitarbeiter/innen in der Hochschulbildung. Gütesiegel gingen weiters an Atempo für ihr Erwachsenenbildungsprojekt „Innovative Bildungsansätze für digitale und kulturelle Inklusion“ und das Berufsförderungsinstitut Oberösterreich für die Strategische Partnerschaft „MIGOBI – Entrepreneurial Spirit in VET and Adult Education“.

30 Jahre Erasmus – 100.000 österreichische Studierende im Ausland
Ganz Europa feiert heuer 30 Jahre des Erfolgsprogramms der EU. Bisher haben 100.000 österreichische Studierende Auslandserfahrungen gesammelt. Allein 2016/17 waren mehr als 7.000 Studierende an einer Partnerhochschule oder in einem Unternehmen im Ausland. SC Elmar Pichl: „Ihr Erfahrungsgewinn unterstützt Österreich, um in einer globalisierten Welt konkurrenzfähig zu bleiben.“ Stefan Zotti, Geschäftsführer der OeAD-GmbH, ergänzt: „In diesen 30 Jahren ist Erasmus zu einer breiten politischen Kraft geworden. Erasmus ist der Motor der europäischen Reformagenda für die nationalen Bildungssysteme! Ohne dieses Bildungsprogramm gäbe es wohl weder ECTS-Punkte noch den Nationalen Qualifikationsrahmen und somit keine Vergleichbarkeit der Qualifikationen, die junge Menschen in einem anderen Land erwerben.“

Erasmus+ Botschafter/innen als Multiplikator/innen
Die nationalen Erasmus+ Botschafterinnen und Botschafter sind gute Beispiele gelebter Internationalität. Als Botschafter/innen 2017 wurden ausgezeichnet: Gisela Gutjahr (Schulbildung), Elisabeth Schmid (Berufsbildung), Marlene Grabner (Hochschulbildung) und Herbert Depner (Erwachsenenbildung).

30 Jahre Erasmus: große Abschlussfeier in Brüssel
Am selben Tag schloss die Europäische Kommission mit einer Feier in Brüssel das Jubiläumsjahr. Maria Rigler vom Land Niederösterreich war gemeinsam mit Martin Prinz (Bereichsleiter für Erasmus+ Berufsbildung in der österreichischen Nationalagentur) vor Ort, um ihr Projekt vorzustellen. Unter der Leitung des Landes Niederösterreich wurde in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Gleichstellungs- und Forschungseinrichtungen aus europäischen Ländern intensiv an der Entwicklung von einheitlichen Kriterien für Gender Schulungen gearbeitet. Das Erasmus+ Projekt wurde von der Europäischen Kommission als europäische Success Story in der Erwachsenenbildung ausgewählt.

Erasmus+ Tagebuch
Ausgezeichnet wurden auch die Gewinnerinnen und Gewinner eines Tagebuchwettbewerbs, zu dem die Nationalagentur Erasmus+ Bildung und die Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich aufgerufen hatte. Anna Naglmayr (Schulbildung), Lisa Hoffmann (Berufsbildung), Elif Yagmur Diricanli (Hochschulbildung) und Max Mayrhofer (Erwachsenenbildung) können sich über Reisegutscheine im Wert von je 400 Euro freuen. Sie haben in den letzten Monaten fleißig ihre Erlebnisse und Eindrücke ihrer Erasmus+ Auslandsaufenthalte über Facebook mit vielen anderen geteilt.

Broschüre und Fotos
Erasmus+ Tagebuch
Abschlussfeier der Europäischen Kommission in Brüssel
Presseaussendung der Europäischen Kommission
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Kontakt

Mag. Rita Michlits
Leitung Kommunikation
OeAD (Österreichische Austauschdienst)-GmbH
T +43 1 53408-261
M +43 664 88735941

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Herbert Depner (Botschafter Erwachsenenbildung), SC Elmar Pichl (BMWFW), Gisela Gutjahr (Botschafterin Schulbildung), Jörg Wojahn (Vertretung der EK in Österreich), Elisabeth Schmid (Botschafterin Berufsbildung), Sonja Hammerschmid (BMB), Marlene Grabner (Botschafterin Hochschulbildung), Stefan Zotti (OeAD-GmbH) und Ernst Gesslbauer (OeAD-GmbH)

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